Vorwort des Management Board 04 Vorwort >> 04­05 02 >> SAF-HOLLAND 08 >> Konzern-Zwischenlagebericht 22 >> Konzern-Zwischenabschluss 38 >> Weitere Informationen Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Aktionäre, im 1. Halbjahr sind wir bei Kostensenkung und Effizienzsteigerung sehr gut vorangekom- men. Deshalb schlägt der dramatische Nachfragerückgang auch nicht voll auf das Ergebnis durch: Trotz eines Umsatzeinbruchs im Konzern von 53,4% auf 213,3 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum erreichten wir mit -1,3 Mio. Euro ein nahezu ausgeglichenes berei- nigtes operatives Ergebnis vor Steuern und Zinsen. Verglichen mit dem 1. Halbjahr 2008 konnten wir die Bruttomarge von 16,2% weitgehend stabil halten. Ein weiterer Fokus bei der Stabilisierung des Konzerns und seiner Liquidität ist die zügige Senkung des Net Working Capital. Auch hier können wir Erfolge vorweisen: Wir haben im 1. Halbjahr das Net Working Capital um 13,6 Mio. Euro reduziert. Besonders unsere Vorräte bauen wir schnell ab ­ innerhalb des letzten halben Jahres um 22,8 auf 66,3 Mio. Euro. All diese Aktivitäten dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass uns die globale Wirt- schaftskrise weiter stark belastet. Auch im 2. Quartal sank weltweit die Nachfrage nach Trucks und Trailern. Besonders betroffen war der europäische Trailermarkt, der einen Rück- gang von bis zu 90% hinnehmen musste. Ausgenommen von diesem Trend sind lediglich die Hersteller von Spezialfahrzeugen wie Tanklastwagen und -aufliegern, Kühlern oder Tiefladern. Erschwerend kommt hinzu, dass sich durch den Wachstumsboom bis Mitte 2008 beachtliche Lagerbestände an Lastwagen und Aufliegern sowie Komponenten aufgebaut hatten. Sie werden langsamer abgebaut als ursprünglich angenommen und bremsen so zusätzlich die Nachfrage. Die Märkte in Nordamerika signalisieren indes eine langsame Stabilisierung. Das betrifft sowohl Trailer als auch schwere Lkw. Erfreulich entwickelt sich auch das Aftermarket- Geschäft, das sowohl in Nordamerika als auch in Europa stetig an Dynamik gewinnt. Zum Ende des Jahres erwarten wir darüber hinaus eine Belebung im Lkw-Markt, weil neue Emissionsvorschriften ab Anfang 2010 zu vorgezogenen Käufen führen dürften.